Jan
13
So
2019
Konstellationen
Jan 13 um 19:00

Schauspiel von Nick Payne
Renaissance-Theater Berlin

mit Suzanne von Borsody und Guntbert Warns

Marianne ist Quantenphysikerin, Roland ist Imker. Ihre Liebesgeschichte könnte ein übliches Beziehungsdrama sein, würde nicht Mariannes Forschungsgebiet auf überraschende Weise die Handlungsentwicklung bestimmen. Angenommen, es gäbe eine unüberschaubare Anzahl von Paralleluniversen, die sich bei jeder gefällten Entscheidung weiter verzweigen, so würde auch unser Leben in unendlich vielen Varianten existieren. Dieser Theorie folgend, entwickelt der Autor Nick Payne eine originelle Dramaturgie: Er erzählt dasselbe Geschehen immer wieder anders. Er springt in den einzelnen Szenen zurück und probiert alternative Entwicklungen aus. So kann es passieren, dass sich Marianne und Roland in einer Variante ihrer ersten Begegnung so unsympathisch sind, dass sie es nur zwei Minuten miteinander aushalten. Es scheint, als müsste sich das Paar erst durch einige Universen hindurch vorbeitasten, bis sie bei ihrer gemeinsamen Geschichte ankommen. Diese erscheint uns dann erstaunlicherweise als die ultimative Liebesgeschichte schlechthin. Vor dem Hintergrund dieser berührenden Romanze stellen sich die großen Fragen um nicht weniger als den Sinn des Lebens und den freien Willen des Einzelnen.

(Bild: renaissance-theater Berlin)

Feb
2
Sa
2019
Als ob es regnen würde
Feb 2 um 19:00

Komödie von Sébastien Thiéry
Komödie am Kurfürstendamm, Berlin

mit Herbert Herrmann, Nora von Collande u.a.
Ein ganz normales Ehepaar führt ein ganz normales Leben. Laurence ist Schuldirektorin, Bruno Anästhesist. Doch von einem Tag auf den anderen gerät ihre bisher heile Welt aus den Fugen. Der Grund: ein rätselhafter Geldsegen! Wo kommt das Geld her? Und wem gehört es? Ist dieser plötzliche Reichtum eine Chance oder ein Fluch? Was hat der obskure Nachbar damit zu tun? Oder steckt die spanische Haushaltshilfe dahinter? Wer ist für das immer größer werdende Chaos verantwortlich? Die Situation spitzt sich zu und gegenseitige Verdächtigungen bringen Bruno und Laurence nervlich an ihre Grenzen. 
“Als ob es regnen würde“ ist eine höchst amüsante, spannende und intelligente Komödie über das Geld und über die Gier.

(Bild: thomasgruenholz)

Mrz
17
So
2019
Frühstück bei Monsieur Henri
Mrz 17 um 19:00

Komödie von Yvan Calbérac
Komödie am Altstadtmarkt, Braunschweig

mit: Eva Wiedemann, Sonja Wigger, Florian Battermann und Ulli Kinalzik

„FRÜHSTÜCK BEI MONSIEUR HENRI“ ist eine wunderbare französische Komödie, die im Sommer 2016 die deutschen Kinos eroberte. Mit großer Heiterkeit schreibt Autor Yvan Calbérac über die hochkomischen Verwicklungen einer hinreißenden Wohngemeinschaft, die einen grimmigen Herren das Fürchten und das Lieben lehrt. Bevor der Film allerdings in den Kinos zu sehen war, eroberte die Komödie bereits zahlreiche französische Bühnen. Monsieur Henri, ideal besetzt mit ULLI KINALZIK, ist ein mürrischer alter Herr. Er lebt allein in einer viel zu großen Pariser Altbauwohnung und ärgert sich – über die Frau seines Sohnes, die jungen Leute von heute oder was sonst so anfällt. Doch weil Henris Gesundheit letzthin etwas nachgelassen hat, beschließt sein Sohn Paul, dass es Zeit wird für eine Mitbewohnerin. Mit der chronisch abgebrannten Studentin Constance steht plötzlich eine junge Dame vor seiner Tür, die all das hat, was Henri auf den Tod nicht leiden kann, die seine Pantoffeln klaut und unerlaubt das Klavier benutzt. Weil sich Constance die Miete eigentlich nicht leisten kann, bietet Henri ihr ein skurriles Geschäft an: wenn sie es schafft, seinem Sohn Paul so lange schöne Augen zu machen, bis der seine Ehefrau verlässt, darf sie kostenfrei wohnen. Aus der Not heraus willigt Constance ein, und so stolpert der ahnungslose Paul in seinen zweiten Frühling und Constance in eine schrecklich nette Familie, die dank Monsieur Henri heillos im Chaos versinkt. Dem ganz besonderen Charme dieser neuen Generations-Komödie wird sich das Publikum nicht entziehen können!

(Bild: Ulli-Kinalzik)

Sep
29
So
2019
Spatz und Engel – Schauspiel mit Musik
Sep 29 um 19:00 – 21:30

Spatz und Engel – Schauspiel mit Musik

von Daniel Große Boymann & Thomas Kahry
Inszenierung: Robert Nemack
Ausstattung: Nora Johanna Gromer

Der kühle Engel und der leidenschaftliche Spatz. So unterschiedlich Marlene Dietrich und Edith Piaf auch waren, verband die beiden berühmten Diven des 20. Jahrhunderts doch eine jahrzehntelange, intensive Freundschaft. Edith Giovanna Gassion, die wegen ihrer geringen Körpergröße von 1,47 Meter »Piaf« (Spatz) genannt wurde, kam von ganz unten. Aufgewachsen im Bordell der Großmutter, waren ihr die dunkelsten Ecken des Lebens vertraut. Marie Magdalene Dietrich, die beherrschte, kühle Schönheit aus preußisch-bürgerlichem Milieu, stand derweil schon früh im Rampenlicht. In »Spatz und Engel« treffen die zwei Ende der 1940erJahre in Amerika aufeinander. Gegenseitige Faszination und Verehrung verbindet die beiden ungleichen Frauen vom ersten Augenblick an. Während sie zu den gefragtesten Chansonnièren der Welt werden, erwächst aus einer anfänglichen Liebesaffäre eine ungewöhnliche Freundschaft voller Höhen und Tiefen. Mithilfe ihrer bekanntesten Lieder und versteckter Kostbarkeiten erzählen die beiden Ikonen uns im Hoftheater ihre kaum bekannte Geschichte voll komischer, berührender und tragischer Momente.

Bildquelle: thumbnail_spatz-und-engel-c-gio-loewe

Okt
10
Do
2019
Romeo und Julia – Tragödie von William Shakespeare
Okt 10 um 19:00 – 21:30

Romeo und Julia – Tragödie von William Shakespeare

mit Magdalena Steinlein, Bastian Scheibe, Brix Schaumburg, Michael Gugel, Vincent Sierp, David-Jonas Frei, Anatol Ali Rieger, Sonja Reichelt, Lesley Higl und Stefan Pescheck  (10 Personen)
Regie: Thomas Rohmer

Die schönste Liebesgeschichte, die das Theater zu bieten hat …
William Shakespeare schuf mit Romeo und Julia die wohl bekannteste und größte Liebesgeschichte der Weltliteratur. Die zwei Liebenden entstammen zweier verfeindeter Häuser, sie lassen sich heimlich trauen, doch Romeo ermordet Julias Cousin und wird aus Verona verbannt – sie finden ihre Erfüllung bei Shakespeare erst in beidseitigem Selbstmord. Das Motiv der unerfüllten, bedingungslosen Liebe in Romeo und Julia hat die Kultur- und Kunstgeschichte bis heute geprägt – die Geschichte wurde mehrfach gezeichnet, verfilmt, neu adaptiert, musikalisch interpretiert und wird immer wieder auf den Theaterbühnen gespielt.
Eine unmögliche Liebe in Zeiten von Hass und Gewalt kämpft mit allen Mitteln um ihr Bestehen – ein unzerstörbarer Stoff, der bereits über 700 Jahre alt ist und seit Jahrhunderten Menschen in den Bann zieht. Die romantische Botschaft des Stoffes: Die Liebe ist stärker als der Tod.

Bei Shakespeare ist eine alte Familienfehde im italienischen Verona der Ursprung der Katastrophe. Zwischen den Häusern Montague und Capulet ist der Hass so stark, dass er alle Familienmitglieder infiziert hat. In dieser feindlichen Umgebung wachsen Romeo Montague und Julia Capulet, von der jeweils anderen Familie abgeschottet, auf. Ein Kostümfest, das Julias Vater anlässlich der Verkupplung seiner Tochter mit dem von ihm ausgesuchten Edelmann Paris gibt, wird zu Romeos und Julias erster Begegnung, die wahrhaft Funken schlägt: Die Liebe auf den ersten Blick nimmt hier ihren schicksalhaften Lauf. Die beiden Liebenden müssen nun ihren eigenen Weg zueinander suchen und dieser endet höchst tragisch im doppelten Suizid. Der blinde Hass der Familien zerstört unabwendbar deren eigene Kinder.
Nach dem Tod von Romeo und Julia ist der Wunsch nach Frieden größer denn je. Bis heute hat die wohl berühmteste Liebesgeschichte der Weltliteratur nichts an Popularität eingebüßt und wurde immer wieder neu erfunden.

Bildquelle: Theatergastspiele Fürth

Nov
13
Mi
2019
Michel aus Lönneberga
Nov 13 um 9:00 – 10:30

Michel aus Lönneberga basierend auf dem Buch „Michel in der Suppenschüssel“ von Astrid Lindgren

Michel hat mehr Unfug im Kopf als irgendein anderer Junge in ganz Lönneberga oder ganz Småland oder ganz Schweden oder vielleicht sogar auf der ganzen Welt! Aber Michel ist kein Bösewicht, sondern ganz einfach ein kleiner Lausbub.
Seine Streiche plant er nicht, sie passieren, ganz von alleine – wie zum Beispiel die Sache mit der Suppenschüssel…
Das THEATER auf Tour zeigt zum ersten Mal den Klassiker der Kinderliteratur in einer fantastischen Inszenierung.

Bildquelle: tat_michel_galerie

Nov
14
Do
2019
Michel aus Lönneberga
Nov 14 um 8:30 – 10:00

Michel aus Lönneberga basierend auf dem Buch „Michel in der Suppenschüssel“ von Astrid Lindgren

Michel hat mehr Unfug im Kopf als irgendein anderer Junge in ganz Lönneberga oder ganz Småland oder ganz Schweden oder vielleicht sogar auf der ganzen Welt! Aber Michel ist kein Bösewicht, sondern ganz einfach ein kleiner Lausbub.
Seine Streiche plant er nicht, sie passieren, ganz von alleine – wie zum Beispiel die Sache mit der Suppenschüssel…
Das THEATER auf Tour zeigt zum ersten Mal den Klassiker der Kinderliteratur in einer fantastischen Inszenierung.

Bildquelle: tat_michel_galerie

Michel aus Lönneberga
Nov 14 um 10:45 – 12:15

Michel aus Lönneberga basierend auf dem Buch „Michel in der Suppenschüssel“ von Astrid Lindgren

Michel hat mehr Unfug im Kopf als irgendein anderer Junge in ganz Lönneberga oder ganz Småland oder ganz Schweden oder vielleicht sogar auf der ganzen Welt! Aber Michel ist kein Bösewicht, sondern ganz einfach ein kleiner Lausbub.
Seine Streiche plant er nicht, sie passieren, ganz von alleine – wie zum Beispiel die Sache mit der Suppenschüssel…
Das THEATER auf Tour zeigt zum ersten Mal den Klassiker der Kinderliteratur in einer fantastischen Inszenierung.

Bildquelle: tat_michel_galerie

Jan
19
So
2020
Bella Figura – Beziehungskomödie von Yasmina Reza
Jan 19 um 19:00 – 21:30

Bella Figura – Beziehungskomödie von Yasmina Reza

Mit Doris Kunstmann (Preisträgerin des INTHEGA-Vorstands 2012),
 Julia Hansen, Heio von Stetten, Susanne Steidle und Christopher Krieg
Regie: Thomas Goritzki (Regisseur von „Terror“)

Eigentlich will der – wie sich später herausstellt – nicht nur von Liebes-, sondern auch von Firmen-Insolvenz bedrohte Mittvierziger Boris nur mit seiner ohnehin von ihm genervten Geliebten Andrea vor dem geplanten Schäferstündchen Essen gehen. Dummerweise erzählt er ihr aber, dass seine Ehefrau ihm das angesteuerte Restaurant empfohlen habe. Ein Fauxpas, den der langjährige Fremdgeher auszubügeln versucht. Doch heute Abend hat er Pech. Beim Verlassen des Parkplatzes fährt er die zukünftige Schwiegermutter von Françoise an, der besten Freundin seiner Frau. Der alten Dame, deren Geburtstag heute gefeiert werden soll, ist zwar nichts passiert, doch plötzlich stehen Andrea und Boris vor Françoise, ihrem Freund Eric und dessen Mutter Yvonne und fühlen sich genötigt bella figura zu machen. Es kommt, wie es kommen muss: Der Rest des Abends ist das reinste Fegefeuer der Peinlichkeiten und Fettnäpfchen.
 Yasmina Rezas bitter-unterhaltsame Szenen aus der Paar- und Gesellschafts-Hölle zeigen aufs Schönste, wie die mühsam aufrecht erhaltene Fassade des guten Benehmens zu bröckeln beginnt. Und so entfaltet sich hier – zum Amüsement der Zuschauer – eine perfekt gebaute Komödie des eskalierenden Horrors.

Bildquelle: Theateragentur Landgraf, plakat-bella-figura-2018

Feb
9
So
2020
Die Feuerzangenbowle – Komödie nach dem Roman von Heinrich Spoerl
Feb 9 um 21:30

Die Feuerzangenbowle – Komödie nach dem Roman von Heinrich Spoerl

Besetzung: 10 Personen

Inszenierung: Christian Voss

Wenn beim Herrenabend seine Freunde Anekdoten aus der Schulzeit austauschen, kann der bekannte Schriftsteller Dr. Johannes Pfeiffer nicht mitreden, da er von einem Privatlehrer unterrichtet worden ist. Um seine verlorene Jugend jedoch nachzuholen, verwandelt sich Dr. Johannes Pfeiffer in den Pennäler Hans Pfeiffer und besucht das Kleinstadtgymnasium zu Babenberg. Als Oberprimaner Pfeiffer spielt er seinen Lehrern Prof. Crey, genannt Schnauz, Bömmel und dem Direktor Knauer die verrücktesten Streiche, woraufhin seine extravagante Freundin Marion (Sandra Krolik) vergeblich versucht, ihn zur Vernunft zu bringen. Nachdem sie Babenberg ohne ihn verlassen hat, verliebt sich Hans schließlich in die junge Referendarin Eva, die Tochter des Direktors. Seinen Rauswurf aus dem Gymnasium provoziert er dadurch, dass er als Prof. Crey verkleidet eine Unterrichtsstunde abhält. Zufällig besucht die Oberschulrätin an diesem Tag das Gymnasium. Damit der Schwindel nicht auffliegt, fleht Direktor Knauer Pfeiffer an, den Unterricht abzuhalten. Danach gibt er sich den Lehrern und Mitschülern zu erkennen und hält um die Hand von Eva an. Weil sich beide lieben und er ein bekannter Schriftsteller mit gutem Einkommen ist, stimmt der Direktor widerwillig zu.
Es gibt wohl niemanden in Deutschland, der „DIE FEUERZANGENBOWLE“ nicht kennt. Nun ist die zeitlose Komödie erstmals und endlich auch in der Inszenierung der KOMÖDIE AM ALTSTADTMARKT auf Tournee zu sehen!

Bildquelle: Komödie am Altstadtmarkt, csm_feuerzangenbowle_0d9935e71c

Mai
3
So
2020
Willkommen bei den Hartmanns – Komödie nach dem Film von Simon Verhoeven
Mai 3 um 19:00 – 21:30

Willkommen bei den Hartmanns – Komödie nach dem Film von Simon Verhoeven

mit Antje Lewald, Steffen Gräbner, Derek Nowak, Peter Clös, Marc-Andree Bartelt, Caroline Klütsch, Juliane Ledwoch, Felix Hoefner

Angelika Hartmann, pensionierte Lehrerin und frustrierte Ehefrau auf der Suche nach einer sozial sinnvollen Beschäftigung, möchte sich engagieren und unterbreitet ihrer Familie eine Spitzenidee: Warum nicht einem armen Flüchtling übergangsweise ein Zuhause bieten? Ehemann Richard, Oberarzt in der späten Midlife-Crisis, und der gemeinsame Sohn Philipp, ein in Scheidung lebender Workaholic mit anstrengend pubertierendem Sohn, sind zwar nicht gerade begeistert, beugen sich aber Angelikas Wunsch. Und so zieht in das schöne Haus der gutsituierten Hartmanns in einem Münchner Nobelviertel, in dem auch Tochter Sophie (Dauerstudentin mit Männerproblemen) und Enkel Basti (Philipps versetzungsgefährdeter Teenager-Sohn) wohnen, schon bald der afrikanische Asylbewerber Diallo ein, der auf eine baldige Aufenthaltsgenehmigung hofft. Abgesehen von ein paar Mentalitätsunterschieden – Diallo will z. B. die seiner Meinung nach schon recht ‚alte Jungfer’ Sophie mit Assistenzarzt Tarek verkuppeln, den er vom Fitness-Training kennt – könnte das Zusammenleben ganz harmonisch werden. Wenn, ja wenn da nicht innerfamiliäre Spannungen, die Einmischung durchgeknallter Alt-68er und verrückter Fremdenhasser aus der Nachbarschaft Chaos, Missverständnisse und spektakuläre Begegnungen mit der Polizei nach sich ziehen würden. Kurzum: Die Refugee-Welcome-Villa der Hartmanns wird zum Narrenhaus – sehr zum Vergnügen der Zuschauer.
„Willkommen bei den Hartmanns“ ist eine fulminante Kinokomödie zur deutschen Flüchtlingskrise – mit Krawall, Tiefgang und Leichtigkeit, vor allem aber ehrfurchtgebietendem Mut zur politischen Aktualität.

Bildquelle: plakatmotiv_c_matthias-stutte

Willkommen bei den Hartmanns – Komödie nach dem Film von Simon Verhoeven
Mai 3 um 19:00 – 21:30

Willkommen bei den Hartmanns – Komödie nach dem Film von Simon Verhoeven

mit Antje Lewald, Steffen Gräbner, Derek Nowak, Peter Clös, Marc-Andree Bartelt, Caroline Klütsch, Juliane Ledwoch, Felix Hoefner

Angelika Hartmann, pensionierte Lehrerin und frustrierte Ehefrau auf der Suche nach einer sozial sinnvollen Beschäftigung, möchte sich engagieren und unterbreitet ihrer Familie eine Spitzenidee: Warum nicht einem armen Flüchtling übergangsweise ein Zuhause bieten? Ehemann Richard, Oberarzt in der späten Midlife-Crisis, und der gemeinsame Sohn Philipp, ein in Scheidung lebender Workaholic mit anstrengend pubertierendem Sohn, sind zwar nicht gerade begeistert, beugen sich aber Angelikas Wunsch. Und so zieht in das schöne Haus der gutsituierten Hartmanns in einem Münchner Nobelviertel, in dem auch Tochter Sophie (Dauerstudentin mit Männerproblemen) und Enkel Basti (Philipps versetzungsgefährdeter Teenager-Sohn) wohnen, schon bald der afrikanische Asylbewerber Diallo ein, der auf eine baldige Aufenthaltsgenehmigung hofft. Abgesehen von ein paar Mentalitätsunterschieden – Diallo will z. B. die seiner Meinung nach schon recht ‚alte Jungfer’ Sophie mit Assistenzarzt Tarek verkuppeln, den er vom Fitness-Training kennt – könnte das Zusammenleben ganz harmonisch werden. Wenn, ja wenn da nicht innerfamiliäre Spannungen, die Einmischung durchgeknallter Alt-68er und verrückter Fremdenhasser aus der Nachbarschaft Chaos, Missverständnisse und spektakuläre Begegnungen mit der Polizei nach sich ziehen würden. Kurzum: Die Refugee-Welcome-Villa der Hartmanns wird zum Narrenhaus – sehr zum Vergnügen der Zuschauer.
„Willkommen bei den Hartmanns“ ist eine fulminante Kinokomödie zur deutschen Flüchtlingskrise – mit Krawall, Tiefgang und Leichtigkeit, vor allem aber ehrfurchtgebietendem Mut zur politischen Aktualität.

Bildquelle: plakatmotiv_c_matthias-stutte

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